Federn

P { margin-bottom: 0.21cm; }

lojtohbea8p Kopie.jpg

Federn fanszienieren uns einfach. Wir schwenken sie in der Luft, streicheln unsere Wangen mit ihnen und verwenden sie als Kissen fĂŒr unsere Nachtruhe. Kinder nehmen Federn her, um Vögel beim Flug nachzuahmen. Menschen beneiden Vögel um das Fliegen und die Federn, die es ermöglichen.

Federn symbolisieren den Aufstieg aus der irdischen Welt, die Befreiung von der Schwere des irdischen. Sie symbolisieren Balance und die Kraft des Windes. Oft werden sie auch Schöpfergöttin und – göttern zugeordnet, die der Menschheit das Leben eingehaucht haben. Alle Federn beziehen sich auf den Geist und die Götter und symbolisieren den Atem des Leben.

Jede Fedeer ist ein Fetisch und kann zu einen heiligen Gegestand werden. Fetische und heilige Objekte wurden in allen Weltgegenden und Religionen verwendet – vom Rosenkranz und dem Kruzifix im Katholizismus bis zu FĂ€chern aus Federn bei den amerikanischen Ureinwohnern, den GebetsschĂŒren der Tibeter und den SkarabĂ€en, die die Ägypter am Körper trugen.

Adlertänzer..jpg

Sitting Bull-Sioux..jpg

Das Wort „Fetisch“ leitet sich vom portugiesischen Wort feiticio ab, das sich auf Reliquien, RosenkrĂ€nze und Darstellungen bezog, denen man magische Eigenschaften zuschrieb. Die eigentliche Idee des „Fetischismus“ besteht in der Vorstellung, daß materiellen GegenstĂ€nden spirituelle KrĂ€fte innewohnen.

Fetische helfen uns, mit den Ă€therischen Energien des Lebens und den Archetypen der Natur in Kontakt zu treten, sie können auch zu Antennen fĂŒr die Welt des Geistes werden. Sie helfen uns, Ehrerbietung und Gebet physisch auszudrĂŒcken und uns zu schĂŒtzen und zu heilen. Alle Energie folgt den Gedanken, und die Vögel regieren das Reich des Gedanken.

Jeder Gegenstand, der zu einen bestimmten magischen Zweck hergestellt wurde, etwa um GlĂŒck in irgendeinen Lebensbereich zu bringen oder der bei der Erlangung eines Zieles helfen soll, gilt als Talisman.

Feder können verwendet werden: zum RĂ€uchern,- zum streicheln fĂŒr ihren Partner „Tantra“,- zum Heilen, auf den Körper auflegen,- als Talisman (z.B. im Auto am Spiegel),- in den Haaren getragen werden,- oder als,- zu dekorative Zweck.

Räuchern.jpg

Es gibt vier Arten von Federn: Flugfedern, Konturfedern, Daunen und Haarfedern.

Die Flugfedern sind stark, steif und lang und gliedern sich normalerweise in mehrere Unterarten:sind

Konturfedern: sind groß und haben die Form von Farnen; sie kann man am hĂ€ufigsten finden. Sie umgeben den Körper von außen und verleihen ihm eine runde Form. Die Luft kann auf diese Weise frei um den Körper fließen, der Flug wird leichter. Diese Federn haben also mit Energie zu tun, dieunsere persönlichen FlĂŒge unterstĂŒtzen, seien es FlĂŒge der Inspiration, der Phantasie oder persönlicher Leistungen.

Schwanzfedern: werden zum Steuern und Bremsen verwendet, sie beziehen sich auf jene KrÀfte, die uns helfen, unser Leben zu steuern oder in bestimmten Bereichen unsere Energie zu drosseln.

Daunenfedern: wachsen unterhalb der Konturfedern. Sie sind weich und flaumig und isolieren gegen KlimaverĂ€derungen. Sie wachsen stĂ€ndig nach und sind deshalb Symbole eines dauerhalften Schutzes. Selbst die abgewetzten Spitzen der Daunen werden zu einem Puder, der die Haut des Vogels gewissermaßen einölt. Mit ihnen kann man Hauterkrankungenheilen, Psychometrie entwickel und den BerĂŒhungssinn schĂ€rfen.

 

 

© 2010 Chalima Mike Gersdorf