Der Redestab ist ein ursprĂŒnglich aus Nordamerika stammendes Kultobjekt.

Dort wird er seit jeher von den Ureinwohnern in GesprĂ€chen, Diskussionen, Konflikten, Beratungen und Reden zur UnterstĂŒtzung einer geordneten und ehrlichen GesprĂ€chskultur benutzt.

Nur wer den Redestab in seinen HĂ€nden hĂ€lt, darf sprechen. Jedoch heißt das nicht automatisch, dass derjenige, der das Wort hat auch an der Macht ist.

Der Redestab ist kein Zepter, der seinen TrĂ€ger zum HĂ€uptling ernennt, sondern ein Sinnbild fĂŒr den HĂŒter der Worte, der symbolisch an Konzentration und Respekt erinnern möchte.

Er hilft uns die richtigen Worte zu finden, wenn wir sprechen dĂŒrfen, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht abzuschweifen, sowie Respekt fĂŒr die Anwesenden zu empfinden – vor allem dann, wenn wir gerade nicht „an der Reihe“ sind.

Traditionell wurde ein Redestab nur vom Medizinmann oder Schamanen aufbewahrt und eingesetzt, heute jedoch können es auch Gruppenleiter, Therapeuten oder Psychologen sein.

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Die dekorativen Elemente wie die umwickelte Hanfschnurr, oder Lederstreifen werden aus einer Haut in Streifen geschnitten und dann um den Stab mit einem Gebet in der Vollmondnacht umwickelt.

Der rote Faden symbolisiert, den Faden nicht zu verlieren und ist Symbol der Liebe.

Federn wie vom Bussard, schwarzen/roten Milan, Graureier, Kolkrabe, oder auch andere Federn, Perlen verschiedener Art, werden in liebevoller Handarbeit von mir eingearbeitet.

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Hier einig Beispielbilder

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© 2010 Chalima Mike Gersdorf